Ich bin dein
Wangenrot.
Dein Lachen.
Dein Weinen.
Dein Glück.

Monika Kaden und Jochen Möhrle führen das Traditions­unternehmen KUTTER 1825 bis zum heutigen Tag.

Wahrhaft
kostbares
bleibt für immer.

Wir glauben daran, dass es sich lohnt, nach Werten zu streben, die uns Orientierung geben – und unseren Kunden das gute Gefühl, angekommen zu sein. Wir, das sind Monika Kaden und Jochen Möhrle und unser Team aus hervorragend ausgebildeten und engagierten Mitarbeitern im Service, in der Beratung und im Verkauf, im Uhrmacheratelier wie auch im Goldschmiedeatelier.

Wir brennen für das, was wir tun und schreiben mit viel Liebe zur Sache unsere Geschichte weiter. Jeden Tag aufs Neue. Denn wir sind davon überzeugt, dass wahrhaft Kostbares für immer bleibt.

1825

Der Württembergische Hofuhrmacher Friedrich Baader gründet in Stuttgart ein Uhrengeschäft, das er 1856 an seinen Schwiegersohn, den Uhr- und Chronometermacher Ernst Kutter, übergibt.

Ernst Kutter baut Chronometer, Seechronometer, Perronuhren, Präzisionspendeluhren und astronomische Uhren. Der Württembergische König zeichnet Ernst Kutter mit dem Titel Hofuhrmacher aus.

1905

Am 22. Februar 1905 verstirbt Ernst Kutter. Sein Sohn, der Uhrmachermeister E. Kutter, führt das Geschäft weiter.

1927

Der Uhrmachermeister Fritz Möhrle übernimmt das Geschäft.

2000

Fritz Möhrles Enkel, Jochen Möhrle und Monika Kaden, führen das Geschäft in der dritten Generation bis zum heutigen Tag.

2018

Das Jahr des Umbruchs. Ein neuer Name, gefolgt von einem neuen Look: Juwelier E. Kutter wird zu KUTTER 1825.

Die Faszination
Von Werten,
über das Material hinaus.

Es ist das Jahr 1824. Am Theater am Kärntnertor in Wien dirigiert der inzwischen vollständig gehörlose Ludwig van Beethoven die Uraufführung seiner 9. Sinfonie. Die National Gallery in London öffnet erstmals ihre Tore für Besucher. Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas, der deutsche Architekt Martin Carl Philipp Gropius und – der deutsche Uhr- und Chronometermachermeister Ernst Kutter werden geboren.

Ernst Kutter, der bei namhaften Uhrmachern in Deutschland, Frankreich und England das Handwerk erlernt, trifft um 1850 auf den Stuttgarter Hofuhrmacher Friedrich Baader, der ihn anstellt, mit seiner Tochter verheiratet und ihm sechs Jahre später sein 1825 gegründetes Geschäft übergibt. Kutter baut Präzisionspendeluhren, Perronuhren, Chronometer und Seechronometer und zeigt hierbei so viel Geschick, dass neben der Bahn und den Behörden auch die Forschung, die Marine und der Adel auf seine Handwerkskunst aufmerksam werden.

Der Polarforscher und Nobelpreisträger Frietjof Nansen, der als Erster Grönland durchquert und hierbei einen von Ernst Kutter gebauten Chronometer benutzt, wird diesen später einen „wertvollen und verlässlichen Begleiter“ nennen. Unter Kutters illustrer Kundschaft finden sich inzwischen Fürst von Bismarck, Graf Zeppelin, Kaiser Wilhelm II., König von Preußen und Wilhelm II., König von Württemberg.

Kutter, inzwischen zum Hofuhrmacher ernannt, übt sein Handwerk mit einer Hingabe aus, die ihm auch die Hochachtung der Kollegen über die Landesgrenze hinaus beschert. F. Denker, ein Schweizer Uhrmacher, beschreibt ihn als einen der größten Uhrmacher aller Zeiten. Und überliefert ganz nebenbei eine amüsante Geschichte seines Genfer Lehrmeisters Henri Robert Ekegrèn. Der angesehene Chronometermacher pflegte über Uhren, die in seinen Augen zu wünschen übrig ließen, zu sagen, „die sind gut genug für Deutschland“. Eines Tages erreichte Ekegrèn ein Brief von Ernst Kutter aus Stuttgart, in dem er reklamierte. Wutentbrannt schrie Ekegrén seine Arbeiter an: „Da wagt es ein Deutscher, mir zu schreiben, dass er für sein gutes Geld auch gute Arbeit verlange und die ihm zugsandte Uhr könne darauf keinen Anspruch machen.“ Denker und seine Kollegen setzen durch, dass der Stein des Anstoßes einem Unparteiischen zur Prüfung überlassen wird, der daraufhin feststellt, dass die von Kutter monierten Fehler tatsächlich vorhanden sind. Das saß. Und fortan sollte es bei der Beurteilung einer Arbeit im Atelier Ekegrén heißen: „Ist sie gut genug für Kutter?“

Ernst Kutter wusste, dass sein Lebenswerk nur dann weiterleben wird, wenn er sein Wissen weitergibt. Und das tat er. An 44 Uhrmachergehilfen. Einer von ihnen war kein Geringerer als Carl Zeiss. Am 22. Februar 1905 verstirbt Ernst Kutter.

F. Denker, der nach dem Vorfall in der Werkstatt von Ekegrèn nach Stuttgart geht, um für Ernst Kutter zu arbeiten, wird ihn in einem Nachruf als Menschen mit vornehmem Charakter beschreiben; als tadellosen, treuen und guten Menschen mit hervorragender gesellschaftlicher Stellung. Einer, der nach dem Höchsten strebte, es erreichte und doch in höchstem Maß bescheiden war.

Nach Ernst Kutters Tod führt sein Sohn, der Uhrmachermeister E. Kutter, den Betrieb weiter und verkauft 1927 an Fritz Möhrle. Möhrles Enkel, Jochen Möhrle und Monika Kaden, die das Unternehmen bis heute weiterführen, fühlen sich dem Ethos und Erbe des Gründers zutiefst verpflichtet. Dem gilt alles Streben. Und dies gilt es zu bewahren. In der Uhrmacherei wie in der Goldschmiedekunst. So stehen Uhren und Juwelen von KUTTER 1825 für eine einzigartige Ästhetik: Die Faszination von Werten, über das Material hinaus. Werte wie Fleiß, Treue und Ehrlichkeit. Schönheit, Persönlichkeit und Integrität.

Wir sind KUTTER 1825.